Spielzeug für Flüchtlingskinder in Siegen

Die Wirtschafsjunioren Südwestfalen (WJSW) sowie der Industrie- und Handelsclub Südwestfalen (IHC) haben kürzlich umfangreiches Spielzeug für die Kinderbetreuung im Rahmen der Flüchtlingshilfe der Stadt gespendet.

Markus Weber, Ressortleiter „Wirtschaft und Kultur“ der Wirtschaftsjunioren, überreichte die Spielsachen im Namen der Wirtschaftsvereine in der Notunterkunft an der Universität Siegen an Thomas Wienkamp (Universitätsverwaltung Siegen) und Jochen Göbel (Feuerwehr Siegen).Die Stadt Siegen hat die Notunterkunft in der Dreifachturnhalle der Universität im Rahmen eines Amtshilfeersuchens der Bezirksregierung Arnsberg als Betreiber übernommen. Sie ist ein von vielen Notunterkünften für Flüchtlinge des Landes NRW. Zunächst wurde diese vom DRK Kreisverband Siegen-Wittgenstein für einige Tage betrieben.Derzeit sind – fast täglich wechselnd – rund 200 Flüchtlinge in der Turnhalle untergebracht. Ein Viertel davon sind Kinder. Für eine Flüchtlingsunterkunft ist das ein ungewöhnlich hoher Anteil.Die tägliche Kinderbetreuung ist daher unerlässlich und überaus sinnvoll. Sie wird aktuell hauptsächlich von den Studierenden vor Ort betrieben. Dafür wird auch das Spielzeug benötigt.„Für uns Wirtschaftsjunioren und dem IHC war sofort klar, dass wir in dieser Situation unbürokratisch und zügig helfen müssen. Die Idee zur Spielzeugspende war schnell geboren und umgesetzt“ so Markus Weber. Gespendet wurde etwa Tischtennisschläger, Jonglierkeulen, Volleybälle usw. Alles Dinge, mit denen vor allem Kinder, aber auch Jugendliche und Erwachsene spielen können. Es wurde besonderen Wert darauf gelegt, dass damit vor allem in der Gruppe gespielt werden kann. Die Spiele fördern damit Teamgeist, Bewegung, Sprache und Kommunikation. Die Sachen kamen auch sichtbar gut an: Die anwesenden Kinder freuten sich darüber und legten z. B. sofort mit den Tischtennisschlägern los.Das Spielzeug soll nach Schließung der Notunterkunft an der Universität Siegen auch für andere Flüchtlinge im Stadtgebiet verwendet werden. Derzeit sind in Siegen weitere 319 Flüchtlinge untergebracht, die der Kommune direkt zugewiesen sind. Die beiden größten Gäste-Gruppen kommen aus Syrien und den Westbalkan-Ländern.


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