Betriebsbesichtigung der Fuhrländer AG

 

im interkommunalen Industriegebiet am Siegerland-Flughafen auf der Lipper Höhe bei Burbach

„Mit Friendly Energy weht  ein neuer Wind – überall in der Welt“ wirbt die noch junge Fuhrländer AG im Internet. Denn damit würden Arbeits- und Ausbildungsplätze rund um den Globus geschaffen und vielen Menschen eine echte Zukunft gegeben. Von diesen hohen Ansprüchen konnten sich am 10.03.2010 60 Mitglieder des Industrie- und Handelsclubs Südwestfalen (IHC) und der Wirtschaftsjunioren Südwestfalen bei einer nicht alltäglichen Betriebsbesichtigung des Unternehmens im interkommunalen Industriegebiet am Siegerland-Flughafen auf der Lipper Höhe bei Burbach überzeugen.

Viele in der Besuchergruppe – vor allem Unternehmer und Führungskräfte aus  Siegen-Wittgenstein und Olpe -  waren überrascht von den mächtigen und vielfältigen Maschinenhauskomponenten, Rotorblättern und Stahlrohrtürmen sowie Gittermasten der Windenergieanlagen, die aktuell die Firmenhallen und die Außenlagerbereiche auf der Lipper Höhe füllen und schon wieder zu klein erscheinen lassen.
 Neben den Betriebsabläufen und den Märkten, aber auch der Firmenphilosophie „Friendly Energy – Friendly World“ der Fuhrländer AG war auch viel Neues über alternative Energien und speziell die Windenergie sowie über das bemerkenswerte Engagement des Vorstandsvorsitzenden Joachim Fuhrländer im Bereich der beruflichen Ausbildung junger Menschen zu erfahren. Im interkommunalen Gewerbegebiet der Gemeinden Burbach und Liebenscheid (Westerwaldkreis) am Siegerland-Flughafen liegt nämlich die Firmenzentrale von Fuhrländer mit den Bereichen Entwicklung, Produktion und Service. Von hier aus steuert das Unternehmen seine nationalen und internationalen Aktivitäten rund um die Windenergie. Das Unternehmen ist dabei in seiner Branche einer der wenigen unabhängigen, nicht konzernorientierten Hersteller weltweit. Das wäre die Basis für eine flexible, kundenorientierte Handlungsweise, die einer der Wettbewerbserfolge der Unternehmensgruppe sei, war bei der Betriebsbesichtigung zu vernehmen. Die Unternehmenswurzeln liegen  gerade einmal 40 Jahren zurück in einer  Dorfschmiede im Westerwälder Weigardsheim und seit den 80iger Jahren im Bereich der metallverarbeitenden Industrie und Dienstleistung.
Als Pionier für die Windenergienutzung im Binnenland hatte die Fuhrländer AG unter dem Slogan „Fuhrländer im Aufwind“ vor gut 20 Jahren eine rasante Entwicklung eingeläutet. Nach Firmenangaben werden heute mit einer breiten Angebotspalette – aktuell jährlich ca. 200 Windenergieanlagen von 30 kW bis 2,5 MW – für jeden Standort auf der Welt (außer dem sog. Off-Shore-Bereich in den Weltmeeren) die passende Windenergie-Anlage gefertigt. Bei mehr als 500 Mitarbeitern liegt die Firmenleitung besonderen Wert auf die Ausbildung. Von der Größe her ist alleine der Ausbildungsbereich in der Fuhrländer-Firmengruppe vergleichbar mit einem mittelständischen Unternehmen: Über 150 Auszubildende werden derzeit in 12 Berufsfeldern ausgebildet!

Differenzierte Aspekte einer künftigen Energieversorgung, eines deutlich veränderten Energie-Mixes und der weiterhin sprunghaften Entwicklung von Windenergieanlagen wurden anschließend anhand einer anschaulichen Power-Point-Präsentation diskutiert. Es wurden sicherlich überlegenswerte Einsichten bei dieser nicht alltäglichen Betriebsbesichtigung von IHC und Wirtschaftsjunioren vermittelt, wie IHC-Präsident Joachim Herbst aus Siegen in seiner Dankesrede feststellte.

Die Mitglieder der beiden Organisationen nahmen anschließend die Gelegenheit wahr, in dem zur Firmengruppe Fuhrländer gehörenden Treffpunkt-Gasthaus „Die Fuchskaute“, auf dem höchsten Berg des Westerwaldes gelegen, bei einem gemeinsamen Abendessen die Eindrücke  weiter zu vertiefen.


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